3/26/2009

Zu nächtlicher Stunde. Nach getaner Arbeit. Die beiden Protagonisten dieses Beitrages haben erst vor weniger Minuten ihre Wohnungen betreten, sich aber bereits dazu entschlossen den Tag noch nicht enden zu lassen. Nur mit ihren wenigen Lagen Stoff bekleidet wagen sie sich wieder hinaus um die dunklen Gassen und Wege ihrer Heimat zu durchstreifen. Es ist angenehm kühl und leichter Regen prasselt auf die durchtrainierten Körper unser beiden Helden, während diese im Laufschritt durch die Nacht eilen. Das Dunkel verhüllt die sonst so malerische Umgebung und bis auf die fortwährenden schnellen Schritte der beiden ist kein Laut zu vernehmen. Abseits der eng bebauten innerstädtischen Struktur befindet sich der Hafen, welcher die Verbindung vom Lande zum Meer darstellt. Die Seeluft lässt die Herzen jedes Mannes höher schlagen, wahrscheinlich aufgrund des damit verbundenen Abenteuers welches dieser inne liegt. Steten Schrittes bringen sie Meter um Meter hinter sich, durchstreifen die entlegensten und abstrusesten Schauplätze, nur um des Laufens willen. Die Stundenzeiger der Turmuhr hat nicht einmal eine dreiviertel Runde geschafft und die tapferen Männer sind wieder in ihren Unterkünften angekommen um ihren wohlverdienten Schlaf zu genießen, und den morgigen Tage erneut voller Tatendrang zu meistern.

Keine Kommentare: